Hamburg
Eislaufvergnügen - in Schenefeld gibts das schon

 
Stadtzentrum: Ex-Eiskunstlauf-Vizeweltmeister Norbert Schramm eröffnete die Fläche.

Was in der City von Hamburg bisher nicht gelungen ist, haben die Schenefelder geschafft: eine Eisbahn für alle bis zum 26. Oktober. Kein Geringerer als der Europa- und Vizeweltmeister von 1982 und 1983 im Eiskunstlauf, Norbert Schramm (43), weihte sie gestern ein - im Stadtzentrum Schenefeld. Nach und nach trauten sich zunächst Kinder, dann auch Erwachsene aufs Eis und drehten ihre Runden. Die einen etwas unbeholfen, die anderen gekonnt. Während die ersten Läufer noch kostenlos das Eis testen durften, sind künftig 2,50 Euro für 45 Minuten zu entrichten. Los geht es zu jeder vollen Stunde. Schlittschuhe können für drei Euro geliehen werden. "Ich werde bis zum Sonnabend hier sein und die Besucher animieren mitzumachen", sagte Schlittschuh-Star Norbert Schramm. Er selbst läuft nur noch zum Spaß. "Ich bin hier zwar mit meinem berühmten Rückwärtssalto angekündigt worden", sagte er. "Aber die Fläche ist nur ein Achtel so groß wie eine normale Eisbahn, und ich weiß nicht, ob ich dieses Risiko in meinem Alter wirklich noch eingehen sollte."

Auch die Hamburg Freezers zeigten sich gestern auf der Eisfläche und luden die Zuschauer zum Penaltyschießen ein. Als Gewinn winkten unter anderem Einkaufs-gutscheine. Die Spieler gaben Autogramme und standen für Fotos zur Verfügung. Nach einem Laternenumzug, der heute um 19.30 Uhr am Einkaufszentrum startet, endet der Tag mit einem Feuerwerk um 21.30 Uhr. Morgen ist um 11, 14 und 17 Uhr Deutschlands größte Kinder-Eis-Revue zu sehen, und die Hamburg Freezers absolvieren ab 15 Uhr ein Show-Spiel. Um 20 Uhr beginnt eine Eisdisco. 

Erschienen am 10. Okt 2003 in Hamburg
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